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Brasilien 2003
27.Juli - 4 September
Imbassaí
Erholung am Strand
Der Flug nach Salvador klappte perfekt. Wir waren frühmorgens von Ouro Branco mit unserem Mietwagen Richtung Belo Horizonte aufgebrochen. Die Rückgabe am Flughafen Pampulha klappte perfekt, danach gabs erstmal ein paar Salgados (salziges Gebäck) - Frühstück war ja ausgefallen (außer für mich - meine fürsorgliche bras. Mama hatte mich natürlich selbst um 5.30 Uhr bestens versorgt :) ) und nen Milchkaffee.
Mittags landeten wir dann in Salvador, dort am Flughafen wurden wir schon erwartet, da wir den Abholdienst unserer Pousada (sowas wie ne Pension) in Imbassaí in Anspruch nahmen. Erstmal noch ein paar Dollars in Reais gewechselt und los gings. Draußen jetzt auf einmal 30 Grad und das Meer während unserer ca. 1-stündigen Fahrt Richtung Imbassaí fast ständig im Blick.Imbassaí ist ein sehr kleines Nest, es liegt zwischen dem Meer und der "Linha Verde", einer Straße, die von Salvador aus an der Küste entlang führt (Straßenqualität hier 10mal besser als in Minas Gerais ;-) - naja, jetzt sind wir ja auch in touristischer Gegend *g*). Innerhalb des Ortes gibt es keine geteerten oder gepflasterten Straßen. Es gibt viele kleine Pousadas, ist noch nicht so überlaufen wie das ca. 10 km entfernte Praia do Forte. Auf den Strommasten tummeln sich die Äffchen, es rauscht das Meer und die Sonne scheint. Oft ist es aber etwas bewölkt, was eigentlich ganz angenehm ist.
ein Äffchen im Baum
der kleine Fluss im Ort
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Blumenpracht in Imbassaí |
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Unsere Pousada namens "caminho do mar" (Weg zum Meer) wird von einer Deutschen geführt und ist wirklich zu empfehlen; Kleine Bungalows in einem sehr hübschen Garten, ein kleines Restaurant, ein Pool und nur ein paar Gehminuten vom Strand entfernt. Um dorthin zu gelangen, muss man erstmal durch einen Fluss waten - lustig. Und dann erstreckt er sich - kilometerweiter Sandstrand. Auf der Düne ein paar Barracas (Strandbars), wo man für wenig Geld leckere Caipis, Kokosnüsse, Bier, Meeresfrüchte oder Pommes bekommt - eben alles was das Herz begehrt :). Das Meer ist wild und gefährlich hier. Ein Paradies für Surfer. Und wir haben ihn fast für uns alleine - es ist keine Ferienzeit in Brasilien (es ist ja Winter..) und Europäer hat es wohl nur wenige in das kleine Nest verschlagen.
unser Bungalow mit den obligatorischen Hängematten
im Pool :)
leckeres Frühstück am Bungalow
der Weg zum Meer
der erste Caipi am Strand
ohne Worte
Barraca da Bacana - unsere Stammbarraca ;-)
endlos lange Strände..
In unserer Pousada wohnt auch noch eine andere dt. Familie, mit der wir uns ganz gut verstehen und auch ein paar Ausflüge zusammen machen: Wir machen eine Whale-Watching Tour und sehen wirklich ein paar Schwanzflossen auf das Wasser klatschen. Mit den Töchtern der Familie zusammen mache ich einen Ausritt am Strand - traumhaftes Wetter, ein leichter Wind und du galoppierst durch das seichte Salzwasser - was will man mehr?
Ein lassen wir uns zusammen nach Mangue Seco fahren (ca. 1,5 Std nördl. von Imbassaí), man gelangt nur mit Boot oder Buggy dorthin. Durch die Riesendünen dort gehts auf Buggys - ein Riesenspaß.
Ein andermal laufen wir von Imbassaí nach Praia do Forte - 3 Stunden nur Kokospalmen rechts, Sand unter dir und das Meer links. Wir haben genau 3 Personen auf unserem Weg getroffen.. es gibt sie noch, die einsamen Strände. In Praia do Forte haben wir die Meeresschildkrötenschutzstation besucht - Wahnsinn wie groß die sind.. später finden wir auch mal eine leider tote Schildkröte am Strand - ist auch etwas größer..
Papa und Moritz in Praia do Forte - nach 3 Stunden Laufen hat man sich schon eine Erfrischung verdient!
ich und meine Mutter - ebenfalls Praia do Forte

Wir genießen die Caipis, den Service (Papa und Mama sind ganz begeistert, von Leistung und Preis..) und überhaupt eine etwas ruhigere Woche.
Denn weiter gehts ins pulsierende Leben - in die Hauptstadt Bahias und eine der Partyhauptstädte des Landes - Salvador da Bahia!